Wie Aloe Vera Arborescens bei hormonellen Ungleichgewichten helfen kann
Aloe Vera Arborescens ist zwar keine klassische „hormonelle“ Pflanze (wie z. B. Maca oder Mönchspfeffer), aber sie kann auf natürliche und indirekte Weise helfen, hormonelle Ungleichgewichte zu regulieren – durch ihre Wirkung auf das endokrine, Verdauungs- und Immunsystem.
1. Unterstützung der Leber–Darm–Hormon-Achse
Die Leber spielt eine zentrale Rolle beim Abbau und der Umwandlung von Hormonen wie Östrogen, Cortisol und Insulin.
Aloe Arborescens kann dabei helfen:
Die Leberfunktion zu unterstützen (besonders bei der Entgiftung von überschüssigem Östrogen und hormonellen Rückständen)
Die Darmflora zu verbessern – wichtig für die hormonelle Balance (über das sogenannte Estrobolom)
Den Cortisolspiegel auszugleichen (die wichtigste Stresshormon-Regulation)
2. Leichte adaptogene Wirkung
Auch wenn Aloe kein klassisches Adaptogen ist, wirkt es ausgleichend auf die sogenannte HPA-Achse (Hypothalamus–Hypophyse–Nebenniere), die zuständig ist für:
Cortisol
Adrenalin
Das Gleichgewicht zwischen sympathischem und parasympathischem Nervensystem
Das kann hilfreich sein bei:
PMS (prämenstruelles Syndrom)
Nebennierenschwäche
Wechseljahresbeschwerden
Hormonell bedingter Unruhe oder Ängstlichkeit
3. Reduktion von stillen Entzündungen
Viele hormonelle Störungen wie PCOS, Endometriose, Menopause oder Schilddrüsenunterfunktion stehen im Zusammenhang mit niedriggradigen, chronischen Entzündungen.
Aloe Arborescens wirkt:
Sanft entzündungshemmend
Antioxidativ, wodurch empfindliche Drüsen wie Eierstöcke, Schilddrüse und Hypophyse geschützt werden können
4. Unterstützung des Insulinstoffwechsels
Insulinresistenz ist bei vielen hormonellen Problemen ein zentraler Faktor:
Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
Hormonelle Akne
Ovarialzysten
Aloe kann die Insulinempfindlichkeit verbessern und dadurch helfen, das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen.